Fallstudie Supply Chain Management

Lagerhaltung in der Lebensmittel-produktion

In einem Werk werden eine Vielzahl von Lebensmittelprodukten zu unterschiedlichen Zeiten auf verschiedenen Produktionslinien hergestellt. Eingangs- sowie Ausgangsprodukte sind begrenzt haltbar und die Einhaltung von Verarbeitungszeiten ist kritisch. Ein angegliedertes Ersatzteillager sorgt dafür, dass geplante und ungeplante Wartungen durchgeführt werden können. Ein ERP-System regelt über eine festgelegte Lagerhaltungspolitik, z. B. eine (s,q)-Politik, wie das Lager bestückt wird. Es befinden sich Zigtausende Ersatzteile im Lager. Davon Teile, die wenige Cent wert sind, bis zu Ersatzteilen im Wert eines Autos.

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der Ersatzteile haben verbesserte Bestellvorgänge erhalten

Ziele

  • Vermeidung von unnötigen Überbeständen, also Teilen, die selten nachgefragt werden, sowie die Vermeidung von ungeplanten Nachfragen, bei denen die vorrätige Ersatzteilmenge zu gering ist.
  • Kontrolle über die Qualität der gesamten Lagerhaltungspolitik und Verständnis wie kleine und größere Verände-
    rungen diese beeinflussen.

Herausforderungen

  • Hohe Zahl an unterschiedlichen Ersatzteilen, bei denen jedes einen Satz an festgelegten Bestellparametern hat, die nicht routinemäßig verbessert werden.
  • Manuelle Korrekturen passieren nur punktuell, wenn etwas schief gegangen ist, da die Anzahl der Teile zu groß ist.
  • Bisherige Lagerstrategie berücksichtigt und optimiert nicht die Kosten für das benötigte Servicelevel.

Die Lösung

  • Extraktion relevanter Daten aus dem ERP-System über bestehende Schnittstelle
  • Automatisierter Prozess, der durchgehend für eine optimale Bevorratungspolitik sorgt, z. B. durch Erkennung von Veränderungen im Nachfrageverhalten
  • Mathematische Methoden helfen Problemfälle auf Einzelteilebene festzustellen
  • Vermeidung von Lagerausfällen und entsprechenden ungeplanten Stillstandszeiten oder Änderungen in der Produktionsplanung
  • Beibehaltung bzw. Erhöhung des Servicelevels unter Berücksichtigung aller zentralen Faktoren mit mathematisch fundierter Bewertung der aktuellen Lagerhaltungspolitik

Das Ergebnis

Probleme in der Bevorratung bauen sich schleichend auf. Anlagen werden anders genutzt, Produktion und Wartungsstrategien ändern sich. Häufig können diese Anpassungen nicht klar auf die Führung des Ersatzteillagers umgesetzt werden.

Das Ergebnis sind zu geringe Bestände für manche und zu hohe für andere Teile. Die Summe daraus sind hohe Kosten durch Anlagenstillstände und eine zu große Kapitalbindung durch Überbestände gleichzeitig.

mi Solutions hat durch eine intelligente Analyselogik die Qualität der Bevorratung erheblich erhöht und ermöglicht es, dieses Niveau konsequent zu halten.

Ihr Kontakt

Carlos Ayala Jiménez

Carlos Ayala Jiménez

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